Der Unterricht wird sowohl im online Format über die Plattform ZOOM durchgeführt als auch durch die Zusendung von Lernmaterialien via Email. Die Kursbesucher führen grammatische Übungen, sie schreiben Aufsätze, diskutieren über Alltagsthemen und lesen in russischer Sprache weiter. Die Vielfalt der online-Exkursionen durch diverse Museen, die jetzt angeboten werden, erlauben es die kulturologische Komponente des Unterrichts zu erweitern, die Teilnehmer noch stärker nicht nur an die Nuancen russischer Lexik und Grammatik, sondern auch an die des russischen Kulturcodes heranzuführen. Österreichische Lernende der älteren Generation, die zu der Risikogruppe gehören, nehmen aufgrund fehlender technischen Voraussetzungen am Unterricht nicht teil; das gilt auch für Teilnehmer, die kraft verschiedenster Lebensumstände keine Möglichkeit haben, Distance Learning zu betreiben. Sie alle erhalten regelmäßig Aufgaben für selbstständige Arbeit. Die Aufgaben werden von Lektoren korrigiert und mit detaillierten schriftlichen Kommentaren versehen. Wenn notwendig, werden Erklärungen auch telefonisch gegeben.
Österreich schätzen persönliche Kommunikation sehr und ziehen das Studium des Russischen im herkömmlichen Format der realen Begegnung vor, demnach wird für Gruppen, die am online-Unterricht nicht teilnehmen, das Sommersemester nicht wie gewöhnlich bis Anfang Juni, sondern bis Mitte Juli fortgesetzt.
Laut optimistischen Prognosen kann die Quarantäne für die Oberstufe und Kurse in ganz Österreich Mitte Mai aufgehoben werden.